Foto-Tipps
Panorama-Aufnahmen
Ist die Landschaft mal wieder zu groß für Ihre kleine Kamera, nehmen Sie das Bild in mehreren Abschnitten auf. Die Teilaufnahmen werden dann am Rechner zu einem Panorama-Bild zusammen gesetzt.
Was ist beim fotografieren zu beachten?
Damit sich die Einzelaufnahmen möglichst nahtlos aneinanderfügen, sollten Sie folgende Punkte beachten.
- Verwenden Sie ein Stativ mit Drehkopf. Richten Sie das Stativ am besten mit einer Wasserwaage ein (Libelle). Für tiefengestaffelte Panoramen (Vordergrund-Objekte) ist ein Panorama-Stativkopf erforderlich. Dieser erlaubt die Drehung der Kamera um das optische Zentrum des Objektivs - dem so genannten Nodalpunkt.
- Wenn Sie die Kamera im Hochformat verwenden, bekommen Sie auch höhere Panorama-Aufnahmen.
- Achten Sie auf genügend breite Überlappungen der einzelnen Aufnahmen. Sie sollten etwa ein Drittel betragen (30%). Faustregel: Das letzte Drittel des aktuellen Bildes wird das erste Drittel des nächsten Bildes.
- Verwenden Sie für alle Aufnahmen eines Panoramas die selben Einstellungen für Blende, Belichtungszeit und ISO-Empfindlichkeit. Benutzen Sie keine Automatikfunktionen.
- Auch die Scharfeinstellung und die Brennweite muss bei allen Aufnahmen gleich sein. Stellen Sie die Schärfe zu beginn ein und schalten dann den Auto-Focus aus.
- Vermeiden Sie extreme Weitwinkel-Brennweiten (z.B. Fisheye-Objektive). Deren Verzerrungen an den Rändern sind zu stark.
- Achten Sie darauf, dass es zwischen den Aufnahmen zu keine Schwankungen der Lichtstimmung kommt.
- Versuchen Sie bewegte Bildelemente zu vermeiden, da diese leicht in den Überlappungsbereich gelangen können.

