Foto-Tipps
Langzeit-Belichtungen
Lange Belichtungszeiten stellt man normalerweise nur ein, wenn es nicht anders geht (z.B. schlechte Lichtverhältnisse). Aber mit langen Belichtungszeiten lassen sich sehr interessante Effekte erzielen.
Fotografieren Sie z.B. einen belebten Platz mit einer Belichtungszeit von mehreren Sekunden, werden die laufenden Personen verwischt dargestellt und ähneln Geisterbildern - halb unsichtbar. Verlängern Sie die Belichtungszeit weiter, kommen Sie an einen Punkt, wo die Reizschwelle des Sensors unterschritten wird und die Personen (oder auch Autos auf einer Straße) unsichtbar werden.
Bei Landschaftsaufnahmen können auf diese Weise fließende Bäche, ziehende Wolken oder ein Wasserfall zu interessanten Bildwirkungen beitragen.
Technische Voraussetzungen
Für Langzeit-Belichtungen muss die Kamera natürlich auf ein Stativ. Stellen Sie die kleinste Blende (größte Blendenzahl) und die niedrigste ISO-Empfindlichkeit ein, um längere Verschlusszeiten zu gewährleisten. Reicht das nicht aus, muss das gesamte Helligkeitsniveau mit einem Graufilter herabgesetzt werden. Diese gibt es in verschiedenen Stärken.

